Begriffserklärung aus der Schlafmedizin

SOMNOLOGIE    Schlafmedizin

SOMNOLOGE     Schlafmediziner (Fortbildungsseminare für Mediziner über die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin – DGSM, Schwalmstadt)

SCHLAFSTÖRUNGEN   vorübergehende, therapierbare Erscheinungen

SCHLAFKRANKHEITEN
a) körperliche und/oder psychische
Auswirkungen des Schlafverhaltens
chronischer Art über einen Zeitraum
von mehr als 6 Wochen
b) Schlafkrankheiten aus noch nicht
bekannten Ursachen, zum Teil mit
körperlichen Behinderungen.

KLASSIFIKATION VON SCHLAFSTÖRUNGEN/-KRANKHEITEN,
ICDSD = international classification of sleep disorders

INSOMNIE   Schlaflosigkeit

HYPERSOMNIE   ungestörter Nachtschlaf, lange, aber nicht erfrischende Schlafattacken tagsüber und sog. „Microsleeps“, die häufig als Automatismen fehlgedeutet werden.

DYSSOMNIE   Schlafstörungen verschiedener Art

PARASOMNIE   was neben dem Schlaf einhergeht, z.B. Träume, Schlafwandeln etc.

CHRONOBIOLOGIE
a) Schlafstörungen bei organischen und/oder
bei psychiatrischen Erkrankungen
b) Schlafstörungen unterschiedlicher
Genese, z.B. Folgen von Schichtarbeit, Jet-lag usw.

APNOE   Schnarchen mit Atemstillständen

RESTLESS-LEGS   unangenehme Dysästesien in den Beinen, vor allem vor dem Einschlafen.